Mein Grund, Elektro zu hören (außer der Tanzbarkeit):
Die Klimax der immer chaotischer werdenden Gesangs- und Geräuschkullise, kurz bevor mit beruhigendem und trotzdem aufrüttelnden Stampfen der Bass an genau der richtigen Stelle wieder voll einsetzt.
20.11.2008
22.10.2008
30.09.2008
Bert.treB
Es geht nicht um Bert, der in seiner dezent dreckverkrusteten Badewanne sitzt und sich langsam lauwarm werdendes Wasser über den großen Zeh seines linken Fußes laufen lässt, während der teilweise mit Schaum bedeckte Wasserspiegel sich langsam um seine Hüftknochen nach oben arbeitet und seine Beinhaare zum Schwimmen bringt. Doch es geht weder um den großen Zeh noch um die Beinhaare, viel mehr geht es um Bert und warum genau er mit einem blauen Auge in der Badewanne liegt; anscheinend zur Entspannung, denn immerhin hat er sich inzwischen hingelegt, weil das Wasser nun die ansonsten ekelhaft kalte Rückenlehne erreicht und erwärmt hat. Es könnte ja vorhin um die Abendstunden unangekündigt ein alter Bekannter Sturm an Berts feuerwehrschellenartiger Wohnungsklingel geklingelt haben, die Bert auch von seinem Schlafzimmer aus, in dem er mit Kopfhörern vor seinem Computer gesessen haben könnte, nicht überhört haben können hätte. Da dieser Konjunktiv jedoch zweimal Anstrengung erfordert (einmal, ihn zu schreiben und ein weiteres Mal, ihn zu lesen), ist es im Sinne aller Beteiligten, Bert natürlich ausgenommen, wie wir noch feststellen werden, dass wir die Begegnung mit dem alten Bekannten als Tatsache akzeptieren. Letzterer drückte übrigens mit beeindruckender Ausdauer die Klingel durchgehend, bis Bert die Tür einen Spalt breit öffnete, und sogar dann noch ein bisschen länger. Bert hatte die Tür hauptsächlich der optischen Aufklärung wegen geöffnet, nämlich um den Klingelterroristen mit eigenen Augen zu erblicken und im besten Falle auch noch identifizieren zu können, allerdings war die penetranteste Sinneswahrnehmung im ersten Moment eine gänzlich andere. Durch den schmalen Schlitz zum Treppenhaus drang unmittelbar ein stechender Geruchscocktail aus preisgünstigem Hochprozentigen und ungünstig Erbrochenem, der Bert zunächst an weiteren Reizverarbeitungen hinderte und ihn erst einen Bruchteil einer Minute später den Bekannten als solchen erkennen lies. Das folgende Gespräch zwischen Bert und dem Bekannten (dessen Name weder für diese Erläuterung relevant noch in irgendeiner Weise spektakulär ist, wird hier explizit nicht erwähnt und ist gegebenenfalls im Anhang nachzuschlagen, Bert rät allerdings davon ab) wurde sprachlich korrigiert, um dem Leser das betrunkene Gelalle des Bekannten zu ersparen und den eigentlichen Inhalt der Konversation hervorzuheben.
Bert: Was machst du so spät noch hier und warum bist du so früh schon betrunken?
Bekannter: Ich war auf einem Geburtstag in der Nähe.
Bert: Wer hatte denn Geburtstag?
Bekannter: Ein Bekannter. Kann ich jetzt bitte in meine Wohnung? Ich bin müde.
Bert: Das ist meine Wohnung.
Bekannter: Das stimmt ganz sicher nicht. Denk mal nach; ich bin zielstrebig hierher gelaufen, ergo kenne ich diese Wohnung. Du hast mir die Tür aufgemacht, warst also vor unserem Gespräch in dieser Wohnung. Und du kennst mich, demzufolge gehört diese Wohnung mir. Das ist sehr einleuchtend.
Bert dachte ein bisschen über diese Schlussfolgerung nach, aber ihm wurde sehr bald bewusst, dass sein Bekannter irgendwo einen entscheidenden Fehler gemacht hatte. Allerdings resultierte aus dieser Erkenntnis sehr zeitnah ein wuchtiger Schlag in Berts Gesicht, und um mit dieser unvorhersehbaren Gewalteinwirkung umzugehen, hält Bert nach wie vor ein Bad für unumgänglich. Das bewegt sich nun allerdings schon hart an der Grenze zu „zu kalt“ und wird deswegen unverzüglich von Bert verlassen und gegen ein wesentlich trockeneres Handtuch ausgetauscht.
Anhang: Volker
Bert: Was machst du so spät noch hier und warum bist du so früh schon betrunken?
Bekannter: Ich war auf einem Geburtstag in der Nähe.
Bert: Wer hatte denn Geburtstag?
Bekannter: Ein Bekannter. Kann ich jetzt bitte in meine Wohnung? Ich bin müde.
Bert: Das ist meine Wohnung.
Bekannter: Das stimmt ganz sicher nicht. Denk mal nach; ich bin zielstrebig hierher gelaufen, ergo kenne ich diese Wohnung. Du hast mir die Tür aufgemacht, warst also vor unserem Gespräch in dieser Wohnung. Und du kennst mich, demzufolge gehört diese Wohnung mir. Das ist sehr einleuchtend.
Bert dachte ein bisschen über diese Schlussfolgerung nach, aber ihm wurde sehr bald bewusst, dass sein Bekannter irgendwo einen entscheidenden Fehler gemacht hatte. Allerdings resultierte aus dieser Erkenntnis sehr zeitnah ein wuchtiger Schlag in Berts Gesicht, und um mit dieser unvorhersehbaren Gewalteinwirkung umzugehen, hält Bert nach wie vor ein Bad für unumgänglich. Das bewegt sich nun allerdings schon hart an der Grenze zu „zu kalt“ und wird deswegen unverzüglich von Bert verlassen und gegen ein wesentlich trockeneres Handtuch ausgetauscht.
Anhang: Volker
28.09.2008
Johnny Rainbow live!
Und jetzt nochmal für alle, die sich beim Lesen meines Artikels über Johnny Rainbow und seinen phänomenalen Auftritt gedacht haben: "Wovon redet dieser Verrückte bloß??" hier exklusiv der legendäre Showact von Johnny Rainbow auf myvideo.de!
23.09.2008
Vorbei ist sie, die schöne Sommerszeit.
22.09.2008
Fahre die Karte richtiche...
Am Samstag waren wir anlässlich des Geburtstags meines Bruders (der sich mit seinen 19 Lebensjahren nun auch langsam nach einem Platz im Programm "betreutes Wohnen" umsehen darf) im Münchner Kartpalast ein paar Ründchen drehen. Erwartungen an mich selbst hatte ich keine, ich wollte mich eigentlich mit dem Pauly um den letzten Platz streiten, mit dem ich schon letztes Jahr rühmlich das hintere Ende der Platzliste gepachtet hatte. Umso mehr wunderte ich mich, als mir der nette Mitarbeiter nach den Qualifikationsrunden den ersten Platz als Startposition zusprach. Da konnte ich natürlich nicht umhin, dem Xand auf seinem vierten Platz schelmisch einen Blick zuzuwerfen, als ich an ihm vorbeibrummte. Das Rennen verlief schnell und spannend, ich lieferte mir einen erbitterten Zweikampf mit Kart Nummer 5 (Lenny, den ich in der letzten Runde noch hinter mir lassen konnte) und belegte einen guten vierten Platz (Xandy und mein Dad hatten mich natürlich noch überholt). Alles in allem ein gelungener Geburtstag, bei dem eigentlich nur der Erstplatzierte schlecht davonkam; mein Vattern hat sich nämlich eine Rippe weggeknackst. Glaub ich, er behauptet, das sei scho nix.
19.09.2008
Tot, tot, tot...
Kennt ihr diese kleinen Momente im Leben, in denen man ganz alleine irgendwelche Alltagsdinge erledigt, dabei an etwas ganz anderes denkt und einem plötzlich bewusst wird, dass etwas anders ist als sonst? Ich hatte gerade einen solchen Moment... Ich stehe in der Küche und räume gedankenverloren die Spülmaschiene ein, während aus dem alten, verstaubten Küchenradio fröhlich-nichtiges Gesprächsgeplätscher fließt (Bayern 3, glaub ich). Die Ansagerin berichtet über irgendwelche Fußballspiele im Ausland und will dann zu ihrem Kollegen Jens Jedermann schalten (Name aufgrund selbstverschuldeter Unaufmerksamkeit meiner Phantasie entsprungen), der live vor Ort ist.Ansagerin: "Und jetzt schalten wir live zu Jens Jedermann, der das Spiel für uns verfolgt hat..."
Jens Jedermann (wird aus dem Hintergrund eingeblendet): "...und jetzt wieder tot. Tot, tot, tot."
Ansagerin: "Ääääh... äh... das Spiel endete mit 3:1..."
Offensichtlich war sie genauso verwundert darüber wie ich, dass uns der symphatische Jens mit den apokalyptisch, aber doch mit journalistisch trockener Sachlichkeit dahingebrabbelten Worten "Tot, tot, tot." begrüßt und verabschiedet hat. Gut, wahrscheinlich meinte er die Leitung, aber... die funktionierte einwandfrei. Weird world, und wir mittendrin.
12.09.2008
Ein echter Spezi.
11.09.2008
Immer negativ denken!
Ich bin heute strahlend vor fiebriger Erwartung mit ein paar Freunden und spontanerweise auch meinem Bruder und seinen paar Freunden ins semi-örtliche Kino zur mysteriösen Mittwochs-Sneak gecruist. Der Vermutungen viele und zugegebenermaßen auch einige Hoffnung lagen bei der Majorität auf dem bald startenden Mechanikspektakel Wall-e, aber diese Aussicht wurde von dem jugendlichen Moderator der Sneak schnell verworfen. Mit der fast ängstlich vorgetragenen Bemerkung "Wenn ihr also jetzt einen Film zu sehen bekommt, dessen Anfang ihr normalerweise um drei Uhr nachts auf Arte oder 3sat ansiedeln würdet, rennt bitte nicht schon nach den ersten 10 Minuten raus, denn selbst, um einen Film schlecht zu finden, muss man ihn gesehen haben" versuchte er das Mainstreamauditorium milde zu stimmen, was allerdings mit allgemeinem unbehaglichen Tuscheln und mutigen vereinzelten Buh-Rufen kommentiert wurde. Nach einer Verlosung von aktuellen Filmplakaten begann die Vorstellung mit ein paar Trailern für kommende Actionfilme, bei denen der cranke Jason Statham gefühlt 70 Prozent der Hauptrollen innehatte. Dann begann der Hauptfilm. Die Produktionsfirmen waren mir nicht bekannt und der Titel "Kunsten å tenke negativt" (Die Kunst des negativen Denkens) lies Exotisches vermuten. Kurzum: Es folgte ein spannender, sehr schwarzhumoriger und gut gezeichneter nordländischer Film mit Dogma-Ambitionen. Man könnte ihn als eine Mischung aus von Triers "Idioten" und Vinterbergs "Das Fest" (übrigens die ersten beiden Dogma 95-Machwerke) bezeichnen, allerdings mit einem wohltuend positiveren Finale. Es geht um eine Gruppe von Behinderten, die eine wilde Nacht zwischen ihren Problemen, einer dominanten Therapeutin, ihren gesunden Lebenspartnern und Unmengen an Alkohol und Drogen verbringen. Fazit: Absolut sehenswert! Ich bin fast froh, dass Wall-e nicht kam... gegangen sind allerdings doch ein paar. Ignoranten!24.08.2008
ganz großes Kino!
Wie man an vorigem Auswurf meiner innigsten Gefühle erkennt, war mein Jugendfreund Mäx in der Stadt und wie immer, wenn wir beide aufeinander treffen, ist nur Kaka dabei herausgekommen. Aber wir hatten Spaß, auch wie immer. Ein Höhepunkt des dreitägigen Ausnahmezustandes war die schon fast legendäre Kreation des cineastischen Meisterwerks "Grumpeligroo Leuchtturmwärter", bei dem wir sowohl unsere fachmännische Souveränität als Regisseure, Kameravirtuosen und CGI-Experten als auch die komplette Bandbreite der menschlichen Gefühle (wie immer verpackt in spannendes Blockbuster-Entertainment) als Hauptdarsteller präsentieren konnten. Aber ihr müsst uns nicht ob der Wohltätigkeit danken, um deren Willen wir diese funkelnde Perle der bewegten und bewegenden Bilder der Öffentlichkeit nicht vorenthielten, wir haben das gern getan.
In diesem Sinne:
Grumpeli Grumpeli Groo,
ich ripp dich wie 'ne Kuh!
Grumpeli Grumpeli Groo,
ich ripp dich wie 'ne Kuh!
20.08.2008
Mäx.
So, ab jetzt isses vorbei mit lustich, weil ab jetz is der Mäx am Start und wenn der am Start is, dass is alles zschpad.
Uma Sheng Sheng - The Lena-Song
Neulich, bei einem der seltenen Zusammenkünfte von Vater und Sohn dieser Tage im schummrigen Abendlichte des Wohnzimmers entstand vor dem vollkommen überladenen Familien-PC eine musikalische Ode an die entschwundene Tochter/Schwester/Dumpfe. Das Machwerk wurde ihr schon auf ihre E-Mailadresse transferiert, für Interessierte Hier allerdings noch der Text:
Leeeeeen in Amerika
Leeeeeen in Amerika
Lena du bist fett-fresh
In den Taschen cash cash
Du ziehst den Alabamashit
Durch bis in den trash trash
Ich und mein Amigo Pap
Sitzen zu Hause, lachen uns schlapp
Bis dann Vattern wieder meckert
Und sich Brötchen holt vom Bäcker
Jetzt ist Beatmaster Wurst am Start
Schnall dich an denn das wird hart
Ich press die Rhymes ich bin in Fahrt
Dem Xand wächst kein gescheiter Bart
Dem Vater schon doch nur ums Kinn
Um die Stirn wird das Haar dünn
Das kommt mir jetzt nur in den Sinn
Weilich auch nicht mehr der Jüngste bin
Doch um jetzt zum Punkt zu kommen
Wir sind schon beide sehr beklommen
Denn in der U.d.S.S.R
Ist das Leben oft recht schwer
'Nen Gruß von mir und Papa Bär
Gibts deshalb nur ohne Gewähr...
Mit vielen Grüßen von Beatmaster Wurst und seinem Amigo Pap! Fre$h!!
Leeeeeen in Amerika
Leeeeeen in Amerika
Lena du bist fett-fresh
In den Taschen cash cash
Du ziehst den Alabamashit
Durch bis in den trash trash
Ich und mein Amigo Pap
Sitzen zu Hause, lachen uns schlapp
Bis dann Vattern wieder meckert
Und sich Brötchen holt vom Bäcker
Jetzt ist Beatmaster Wurst am Start
Schnall dich an denn das wird hart
Ich press die Rhymes ich bin in Fahrt
Dem Xand wächst kein gescheiter Bart
Dem Vater schon doch nur ums Kinn
Um die Stirn wird das Haar dünn
Das kommt mir jetzt nur in den Sinn
Weilich auch nicht mehr der Jüngste bin
Doch um jetzt zum Punkt zu kommen
Wir sind schon beide sehr beklommen
Denn in der U.d.S.S.R
Ist das Leben oft recht schwer
'Nen Gruß von mir und Papa Bär
Gibts deshalb nur ohne Gewähr...
Mit vielen Grüßen von Beatmaster Wurst und seinem Amigo Pap! Fre$h!!
11.08.2008
Halbärschige Münchenumrundung...
Heute, als ich nach ermüdendem Klettern auf der Couch um ca. 14:03 Uhr mal wieder den nebelumwabberten Gipfel der Langeweile erklommen hatte, kam mir spontan eine lustige Idee in den Sinn. Ich konsultierte flink das allwissende Google Earth und suchte mir eine schöne Landstraßenroute rund um München aus, die ich dann mit meinem süßen kleinen Fuffzger-Roller abgefahren bin. Ich hab mich nur ein paarmal verirrt, habe einem orientierungslosen, aber netten jungen Snob mit zwei Riesenkoffern zu seinem Schickimicki-Trainingsheim chauffiert, ein leckeres zünftiges Kalb nebst hausgemachter Spätzle im Eschenrieder Kreuzhof verspeisulert und einen sonnigen Tag damit verbracht, frohen Gemütes durch die ansehnliche Vorstadtpampa Münchens zu tuckern. Ok, ich bin nur den nördlichen Halbkreis gefahren, aber der Wille zählt und ich war immerhin fünf Stunden unterwegs. Für Münchenkenner hier meine Route:
Ottendichl - Feldkirchen - Aschheim - Ismaning - Fischerhäuser - Erching - Mintraching - Neufahrn - Eching - Lustheim - Dachau - Gröbenried - Eschenried - Langwieder See - Lochhausen - Gröbenach - Puchheim... dann wieder Richtung Heimat nach Germering, Pasing und schließlich Schwabing.
War entspannend.
Ottendichl - Feldkirchen - Aschheim - Ismaning - Fischerhäuser - Erching - Mintraching - Neufahrn - Eching - Lustheim - Dachau - Gröbenried - Eschenried - Langwieder See - Lochhausen - Gröbenach - Puchheim... dann wieder Richtung Heimat nach Germering, Pasing und schließlich Schwabing.
War entspannend.
07.08.2008
Wacken gone, Dumpfe too...
So, ich war auf Wacken, nun schmerzt mein Nacken. Außerdem musste ich die neunhundert Kilometer hin und zurück ganz alleine fahren, weil meine Mitfahrerin plötzlich an akuter Schlafkrankheit litt. Dieser "Sekundenschlaf" hört sich witziger an, als er ist.
Aber nichtsdestotrotzweniger komme ich nun wieder auf das eigentliche Thema dieses Blogs zurück und schicke die ersten interkontinentalen Grüße zur Dumpfe, die sich jetzt gerade laut ihrer Internetpräsenz in Chicago den Wanst und das Hirn vollschlägt mit Kultur und fettigen Burgern. Mann, "Pizza dinner", "Skyline Boat Ride" und vor allem das "Hard Rock Café for dinner" hören sich echt nicht schlecht an, wieso bin ich eigentlich nicht mitgekommen? Ach ja, deswegen:
Aber nichtsdestotrotzweniger komme ich nun wieder auf das eigentliche Thema dieses Blogs zurück und schicke die ersten interkontinentalen Grüße zur Dumpfe, die sich jetzt gerade laut ihrer Internetpräsenz in Chicago den Wanst und das Hirn vollschlägt mit Kultur und fettigen Burgern. Mann, "Pizza dinner", "Skyline Boat Ride" und vor allem das "Hard Rock Café for dinner" hören sich echt nicht schlecht an, wieso bin ich eigentlich nicht mitgekommen? Ach ja, deswegen:
27.07.2008
Packen für Wacken '08!
24.07.2008
privileged boy
Ich bin, wie vielleicht manche der eifrigen Leser dieses Blogs wissen, ein fast schon fanatischer Simpsons-Fan und kann die meisten Folgen durchgehend mitsprechen. Nun habe ich mir jüngst wieder eine der neueren Perlen dieser Serie reigezogen, "Lisa Simpson: Superstar" aus Staffel 16. Bis jetzt hat das alles noch nicht viel mit Dumpfbacken zu tun, aber nun steigen wir etwas tiefer in die Materie ein: Homer übernimmt die Rolle einer megaschrulligen Bühnenmutter, um Lisa mit Hilfe von roher Gewalt, die er auch ohne zimperlich zu sein einsetzt, an die Spitze eines Kinder-Singwettbewerbs á la "American Idol" oder dem heimischen "Deutschland sucht den Supernarr"zu befördern. Lisa und Homer verkrachen sich aufgrund von Homers Rücksichtslosigkeit (Er sitzt am Ende alleine im Auto und brüllt "Familienspaß!
Familienspaaaaß!!!", bevor er mit zwei offenen Türen losburnt) und er übernimmt zeitweise das Management von Cameron, dem typischen geschleckten Jungstar mit Backstreetboy-Allüren. Natürlich vertragen sich Lisa und der fette Versager am Ende wieder und "Johnny Rainbow", wie Cameron dank Homers Marketingkünsten getauft wurde, muss sich mit der rauen Wirklichkeit des Showbiz abfinden, als Homer ihm für das Finale einen "schönen" Song schreibt. Für den supergeilen Text, der auch noch in einen adäquaten musikalischen Rahmen gequetscht wurde, gibts von mir den Dumpfbackenaward:I'm a privileged boy, it's great, I gotta tell ya,
privileged boy, my dad can buy and sell ya,
it really doesn't matter that you're on the list in front of me,
I'm gonna get your table 'cause I always tip the maître d',
and then I go to Yale because I am a legacy,
I'm better than you!
privileged boy, my dad can buy and sell ya,
it really doesn't matter that you're on the list in front of me,
I'm gonna get your table 'cause I always tip the maître d',
and then I go to Yale because I am a legacy,
I'm better than you!
22.07.2008
Gä(y)stebuch on Line!
Mit dickster Freude kann ich, Prof. Dumpf-Schmitt-Backe, der werten Gesellschaft von der soeben erfolgten Grundsteinlegung eines Gästebuchs für unsere edle Internetpräsenz dumpfe.de.vu berichten. Es findet sich, wie sollte es anders sein, ganz dezent und doch zentral zu ihrer Rechten.
Freundlichst, ihr Prof. Dumpf-Schmitt-Backe
dumpfbacke on tour
Eins steht fest: Auch wenn die Dumpfbacke mit ihrer Anwesenheit des Öfteren Ungemach und Ärgernis über die Gemüter bringt, sei es durch unbedachtes Handeln oder ihre egoistische, abgehackte Ausdrucksweise ("Und, Dumpfe, wie hat dir der Film denn gefallen?" - "Hab Durscht!"), so werden wir sie doch zuweilen vermissen, wenn sie in das Land der geistig beschränkten Möglichkeiten davonsegelt. Denn wie es der Zufall will, begibt sie sich in eine Region mit vielen sozialen Brennpunkten; Montgomery ist nicht ohne Grund einerseits die Wiege von Nat King Cole und Austragungsort der Aktivitäten von Martin Luther King, andererseits jedoch ein bevorzugtes Ziel jüngerer Ku-Klux-Klan-Vollspasten und ihrer hirnfreien Ideologie. Und natürlich schreckt die Dumpfe vor Vorurteilen nicht zurück und wagt sich gleich in die Jefferson-Davis-High mit ihrem beeindruckenden Neg... ääh, Schwarzenanteil von 93 Prozent. Viel Glück und hoffentlich ein paar interessante Geschichten wünscht ihrFranz "der Kaiser" Backendumpfer
21.07.2008
Radio Aktiv - !!Nostalgie-Insider!!
Rekapitulieren wir aus dem Gedächtnis:- Wir sind nämlich verrückt.
- Weil wir verkrüppelt... sind!
- Deswegen reden wir auch so komisch.
- Habt ihr die blöde Stimme da gehört?
- Blabröbblblabla!
- Die kommt von der -XXX- Arschlass!
- Sie ist nicht sehr klug.
- Aber wir auch nicht...
- Wir haben kein Gehirn mehr.
Kurze Erläuterung für Nicht-Involvierte: Radio Aktiv war der Name einer fiktiven Audio-Show, die wir Geschwister nebst Cousin in (sehr) jungen Jahren mit dem ordinären, aber doch irgendwie faszinierenden Windows Media Player (der mit dem grünen und dem roten Knopf in dezentem Grau gebettet) aufgenommen und dann mit doppelter Geschwindigkeit abgespielt haben. Um die ganze Chose jedoch auch bei doppeltem Tempo noch verständlich zu gestalten, mussten wir sehr langsam sprechen, was uns des Öfteren unfreiwillig zum Lachen brachte und uns Gelegenheit zur wohlüberlegten Abwägung des Gesagten gab. Es entstanden ein paar äußerst amüsante, nun leider verschollene .wav-Dateien, deren humoristische Kulmination ich hier wiederzugeben versucht habe. In einer dieser Sessions ist meines Erachtens auch der "Dumpfbacken"-Status kultiviert worden.
Kurze Namensforschung
Wann wurde eigentlich der zugegebenermaßen eher unästhetische Spitzname "Dumpfbacke" kreiert? Ich weiß es nicht mehr mit völliger Sicherheit, aber ich glaube, es war ihre eigene Erfindung in einer Wave-Audio-Session mit mir und meinem Bruder. Sie sagte, sie sei "-XXX-, die Dumpfback-Öööööh"...
Ja, so war das früher. Das nennt man wahre Geschwisterliebe!
Ja, so war das früher. Das nennt man wahre Geschwisterliebe!
20.07.2008
Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte...
Es war einmal in einem Land weit vor unserer aufgeklärten Zeit, als die Menschen ihre Kinder noch zünftig verkloppten und Automobile noch ein Hirngespinst abgespaceter Honks waren, ein kleines Ungetüm namens Dumpfbacke. Es vegetierte in den tiefsten und assozialsten Slums von London gemütlich vor sich hin, ohne sich viel um die Welt und die Gemüter seiner wesentlich intelligenteren und doch immer noch am grindelig-gelblichen Saum nagenden Umgebung zu scheren. Doch eines nasskalten Tages wurde es aus seiner apathischen Lethargie gerissen, als die Menschen des Höllentümpels (so hieß der von angesehenen Bürgern zuweilen sogar als schauderlicher Mythos abgetane, am tiefsten im sozialen wie finanziellen Abgrund angesiedelte Stadtteil Londons, im dem wundersamerweise auch die Behausung der Dumpfbacke ihre Wurzeln in die von Urin und Schlimmerem gedüngte Erde gestoßen hatte) von einer schier gräulichen Kreatur bedroht wurden; der Grindelheimer Grunzbanause zog in einer fast greifbaren Aura von entsetzlich müffelnder Gewalttätigkeit durch die schummrigen Hafenkneipen. Mit seinem immerwachen Gefolge aus bösen Geistern und tödlichen Gerüchen brachte er so manchen ruchlosen Arbeiter um den Verstand und so manchem zwielichtigen Unfreien den Tod.
Fortsetzung folgt...
Endgegner Stufe D.
Ich denk mir nichts böses, daddle einfach so ein bisschen Super Mario auf meinem alten Gameboy und will gerade ein paar Pilzmännchen plattmachen, als er plötzlich und unvermittelt vor mir steht: Der megaharte Endgegner "Big Dumpf"!!! Er ist nahezu unbesiegbar, doch ich konnte ihn mit einem geschickten Ablenkungsmanöver aus der Fassung bringen (er ist nämlich nicht sehr klug).
Ode an eine Dumpfbacke
Im tiefen, dunklen Sumpfe
Da wandert eine Dumpfe.
Da kam ein Polacke
Und haut ihr auf die Backe.
Von da an, auch in Alabame
War Dumpfbacke ihr Name!
Da wandert eine Dumpfe.
Da kam ein Polacke
Und haut ihr auf die Backe.
Von da an, auch in Alabame
War Dumpfbacke ihr Name!
-Dichtius Reimulon III
Happy Polacki vs. Hancock

Man kann ja über Dumpfbacken sagen, was man will (meistens negatives), aber in cinetechnischen Belangen haben sie zumindest grundsätzlich einen annehmbaren Geschmack. Denn wer will schon einen glücklichen Polacken ("Happy go Lucky" im Volksmund) sehen, wenn man sich an dem cineastischen Meisterwerk "Hancock" mit dem absoluten Suppenstar Will Smiff ergötzen kann? Danke, Dumpfe.
Schlafanzug und Backpapier
Die gemeine Dumpfbacke hält sich gerne in legèr bis obdachlos wirkenden Kleidungsstücken (ugs. auch als "Schlafanzug" bekannt) auf und verbringt die meiste Zeit auf weichen Unterlagen wie Couch, Bett oder Hüpfburg (letzteres allerdings seltener). Zuweilen stellt sie sich beim Pizzazubereiten im heimischen Backofen etwas tollpatschig an, da kann schon der ein oder andere Konflikt entstehen. Aber manchmal muss man einfach erst die Brösel des einen und dann des anderen Backpapiers auf dem Küchenboden verteilen...
Es lebt!
Hier ein relativ aktuelles Abbild eines sehr ausgeprägten Exemplars. Amerikanische Forscher haben in einer bahnbrechenden Studie herausgefunden, dass es nachts dunkel ist und Dumpfbacken teilweise so dumpf sind, dass "alles z'schpad is"*. So ist das... man muss einfach mit ihnen klarkommen.
*Dr. Prof. med. Beat Master-Wurst
Dumpfenalarm...
Guten Tag. Sie sind hier auf einer Seite, die sich mit Dumpfbacken beschäftigt. Wenn sie einige Fragen zu dem allgemeinen Wesen von Dumpfbacken haben, sind sie hier genau richtig, Informationen werden demnächst hinzugefügt.
Liebe Grüße, ihr Dumpfbackenprofessor.
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