20.07.2008

Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte...

Es war einmal in einem Land weit vor unserer aufgeklärten Zeit, als die Menschen ihre Kinder noch zünftig verkloppten und Automobile noch ein Hirngespinst abgespaceter Honks waren, ein kleines Ungetüm namens Dumpfbacke. Es vegetierte in den tiefsten und assozialsten Slums von London gemütlich vor sich hin, ohne sich viel um die Welt und die Gemüter seiner wesentlich intelligenteren und doch immer noch am grindelig-gelblichen Saum nagenden Umgebung zu scheren. Doch eines nasskalten Tages wurde es aus seiner apathischen Lethargie gerissen, als die Menschen des Höllentümpels (so hieß der von angesehenen Bürgern zuweilen sogar als schauderlicher Mythos abgetane, am tiefsten im sozialen wie finanziellen Abgrund angesiedelte Stadtteil Londons, im dem wundersamerweise auch die Behausung der Dumpfbacke ihre Wurzeln in die von Urin und Schlimmerem gedüngte Erde gestoßen hatte) von einer schier gräulichen Kreatur bedroht wurden; der Grindelheimer Grunzbanause zog in einer fast greifbaren Aura von entsetzlich müffelnder Gewalttätigkeit durch die schummrigen Hafenkneipen. Mit seinem immerwachen Gefolge aus bösen Geistern und tödlichen Gerüchen brachte er so manchen ruchlosen Arbeiter um den Verstand und so manchem zwielichtigen Unfreien den Tod.

Fortsetzung folgt...

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